pressemitteilung vom 08.06.2021

Alzheimergesellschaft Düsseldorf e.V. stellt neue Angebote vor

 

Die Alzheimergesellschaft Düsseldorf geht die ersten Schritte hin zur Normalität und startet nun mit neuen und altbewährten Angeboten für Menschen mit Demenz und deren Angehörige.

 

Unterstützung  bei der Einrichtung und Anwendung von Handy, Tablet und Co. bieten besonders geschulte ehrenamtliche MitarbeiterInnen im Rahmen des Projektes „DigiDem“.

Der Umgang mit digitalen Medien kann so ganz individuell mit den TechnikbegleiterInnen im eigenen Zuhause geübt werden. Durch die großzügige Spende des Lions Clubs Düsseldorf-Hofgarten stehen hierzu speziell eingerichtete Tablet-Computer zur kostenlosen Ausleihe bereit.

 

Auch der Besuchsdienst für Menschen mit Demenz kann aktuell aufgrund der Gewinnung weiterer HelferInnen ausgebaut werden. Die stundenweise Betreuung kann oft mit der Pflegekasse abgerechnet werden.

 

Die monatlichen Treffen für pflegende Angehörige können unter den jeweils gültigen Hygienerichtlinien wieder stattfinden. Zum Start am 22.06.2021 von 15.30-17.00 Uhr sind auch neue TeilnehmerInnen herzlich willkommen.

 

Die Online-Selbsthilfegruppe findet ab Juli per Videokonferenz statt. Zum ersten Termin am 07.07.2021 von 16.30-17.30 Uhr sind noch Plätze frei.

 

Kostenlose und unabhängige Beratungen rund um das Thema Demenz können nach Absprache telefonisch, per Mail oder persönlich vor Ort in Anspruch genommen werden.

 

Bei Interesse an einem der Angebote oder weiteren Fragen wenden sie sich an die Geschäftsstelle, Bergische Landstr. 2, 40629 Düsseldorf, Tel.: 0211-2801759, Mail: alzheimer-duesseldorf@t-online.de

Informationen sind außerdem auf der Webseite www.alzheimer-duesseldorf.de zu finden.

 

 

 


Pressemitteilung des Landesverbandes der alzheimergesellschaften nrw vom 07.06.2021

"Pflegereform ist nur ein erster Ansatz"

Düsseldorf, 07. Juni 2021. Die Pflegereform, die das Bundeskabinett am vergangenen Mittwoch (2. Juni) mit dem „Gesundheitsversorgungsweiterentwicklungsgesetz“ (GVWG) verabschiedet hat, ist nach Auffassung des Landesverbandes der Alzheimer Gesellschaften NRW nur ein kleiner Schritt auf dem Weg zu einer wirklich solidarischen Organisation der Pflege in Deutschland.

 
„Positiv ist, dass bisher unterbezahlte Pflegekräfte in Heimen künftig besser entlohnt werden müssen“, bilanziert Regina Schmidt-Zadel, Vorsitzende von Alzheimer NRW, „und auch, dass Menschen, die über längere Zeit in Heimen wohnen, bei der Pflege finanziell entlastet werden, geht in die richtige Richtung.“ Dafür auch Steuergelder einzusetzen, sei angemessen und gut.

Allerdings, so die ehemalige Bundestagsabgeordnete und langjährige Gesundheitspolitikerin, bleibe der von den Heimbewohnern zu zahlende Eigenanteil für Investitionskosten, Unterbringung und Verpflegung unangetastet hoch. „Da braucht es in der nächsten Legislaturperiode eine Neuregelung, die diese Aufwendungen nachhaltig deckelt.“

Unbefriedigend sei auch die ganz unzureichende Berücksichtigung der häuslichen Pflege in der Reform. Immerhin werden zwei Drittel aller Pflegebedürftigen in ihrem gewohnten Umfeld versorgt, oft unter großen persönlichen und finanziellen Anstrengungen der pflegenden Angehörigen.

„Dass die Angebote zu ihrer Entlastung, nämlich die Leistungen für Tages- und Verhinderungspflege, so kurz vor der Bundestagswahl nicht angetastet wurden, wie Bundesgesundheitsminister Jens Spahn es eigentlich vorhatte, reicht uns bei weitem nicht aus“, kritisiert Regina Schmidt-Zadel.

„Die Leistungen der Pflegeversicherung müssen weiter verbessert werden und von den Pflegebedürftigen und ihren Angehörigen flexibel eingesetzt werden können.“ Die Pandemie habe schließlich gezeigt, wie schnell die häusliche Pflege in Not gerät, wenn wichtige Angebote wegbrechen und die dafür vorgesehenen Gelder nicht verwendet werden dürfen, um sich anderweitig Entlastung zu besorgen.

„Von der nächsten Bundesregierung erwarten wir, dass sie die notwendigen Reformen rasch und entschlossen anpackt.“


Pressemitteilung vom 11.03.2021

V.l.n.r.: Prof. Dr. Ralf Ihl (1.Vorsitzender Alzheimergesellschaft), Dr. Götz Karrer (Präsident Lions Club), Birgit Reusch (Geschäftsstelle Alzheimergesellschaft), Dr. Benedict Korischem (Activity Beauftragter Lions Club)

 

Lions Club Düsseldorf-Hofgarten unterstützt die Alzheimergesellschaft Düsseldorf e.V.

 

Durch eine großzügige Spende des Lions Clubs Düsseldorf-Hofgarten kann aktuell ein neues Vorhaben der Alzheimergesellschaft Düsseldorf e.V. – Selbsthilfe Demenz realisiert werden.

Mit der finanziellen Hilfe konnten zehn Tablets mit Internetzugang angeschafft werden, die im Rahmen des Projektes „DigiDem“ Menschen mit Demenz und deren Angehörigen zur Verfügung gestellt werden sollen. Ehrenamtliche Technikbegleiter werden in Kooperation mit dem ASG-Bildungsforum und dem Caritasverband Düsseldorf e.V. geschult und können anschließend gezielt und individuell im Umgang mit der Technik und digitalen Medien helfend zur Seite stehen.

Diese Aktion ermöglicht den Betreffenden, Onlineangebote zur Informationsbeschaffung, zur Aufrechterhaltung von sozialen Kontakten oder zur Therapie- und Freizeitgestaltung nutzen zu können. Auch auf Angebote der Selbsthilfe und Beratung, die pandemiebedingt online stattfinden, kann somit zurückgegriffen werden.

Für weitere Informationen zum Projekt wenden Sie sich an die Geschäftsstelle der Alzheimergesellschaft Düsseldorf e.V. unter Tel.: 0211-2801759 oder Mail an: alzheimer-duesseldorf@t-online.de