Spezielles Geschirr für Menschen mit Demenz ist darauf ausgelegt, die Selbstständigkeit beim Essen und Trinken zu fördern, die Nahrungsaufnahme zu erleichtern und die Orientierung zu verbessern. Es ist oft kontrastreich gestaltet, rutschfest und funktional, um typische Herausforderungen wie Handzittern, Schluckbeschwerden oder nachlassende Sehkraft zu unterstützen.

 

 

 

Hier sind die wichtigsten Merkmale und Funktionen:

 

 

 

Wichtige Merkmale & Vorteile

 

  • Signalfarben (meist Rot): Rot wird von Alzheimer-Patienten oft besser wahrgenommen als andere Farben, da es sich stark vom Untergrund (z.B. weißer Tisch) abhebt und den Appetit anregen kann.
  • Rutschfestigkeit: Teller und Schalen sind oft mit rutschfesten Gummifüßen oder Saugnäpfen ausgestattet.
  • Erhöhter Rand / Kipp-Trick: Teller mit einem hohen Rand oder einem schrägen Innenboden (Kipp-Trick) erleichtern es, das Essen mit einer Hand oder nur mit dem Löffel aufzunehmen.
  • Trinkhilfen: Becher mit speziellen Tricks (integrierte Schrägen), Nasenausschnitt (ermöglicht Trinken ohne Nackenbeugen) oder dezenten „unsichtbaren“ Trinkdeckeln helfen bei Schluckbeschwerden.
  • Material: Oft aus hochwertigem, bruchstabilen Kunststoff, der spülmaschinenfest und BPA-frei ist. 

 

Typische Bestandteile eines Demenz-Sets

 

  • Teller mit Randerhöhung: Verhindert, dass das Essen vom Teller geschoben wird.
  • Schalen/Suppenteller mit Saugnapf: Für stabilen Halt beim Essen.
  • Trinkbecher (oft rot): Mit spezieller Innenseite, die das Trinken bis zum letzten Schluck ohne Anheben des Kopfes ermöglicht.
  • Essbrettchen: Mit Anschlagkante, damit Brot nicht wegrutscht. 

 

Hersteller wie Ornamin, iuvas care (2CARE) oder Anbieter von Alltagshilfen (z.B. seeger24, alltagshilfen24) spezialisieren sich auf diese Form von funktionalem Geschirr. 

 

 

 

Hinweis: Solches Geschirr wirkt nicht stigmatisierend, da die „Tricks“ oft unsichtbar integriert sind.