Für Menschen mit Demenz gibt es verschiedene Aufstehhilfen, die Sicherheit und Selbstständigkeit fördern, wobei die Auswahl individuell an den Unterstützungsbedarf angepasst werden sollte.

 

 

 

Hier finden Sie eine Übersicht zu den Möglichkeiten, Kosten und wichtigen Hinweisen:

 

 

 

Arten von Aufstehhilfen

 

  • Für das Bett: Es gibt Bett-Aufstehhilfen (z. B. Griffe, die unter die Matratze geschoben werden) oder Bettleitern, die beim Hochziehen helfen.
  • Für Sessel und Stühle: Elektrische Aufstehsessel oder Aufstehhilfen mit Elektromotor können Betroffene sanft in eine stehende Position bringen.
  • Im Bad: Haltegriffe, Duschsitze oder Stehhocker können Stürze verhindern und die Sicherheit erhöhen.
  • Transferhilfen: Diese unterstützen beim Wechsel zwischen Sitzen und Stehen. 

 

Wichtige Hinweise für Menschen mit Demenz

 

  • Gewöhnung: Hilfsmittel können anfangs fremd oder befremdend wirken. Es ist oft hilfreich, wenn das Umfeld vertraut bleibt (z. B. das Bett an der gleichen Stelle wie vorher).
  • Sicherheit: Achten Sie darauf, dass Hilfsmittel stabil und einfach zu bedienen sind, um das Gefühl von Unabhängigkeit zu stärken, statt Überforderung zu erzeugen. 

 

Kosten und Finanzierung

 

  • Krankenkasse: Die Kosten können unter Umständen von der Krankenkasse übernommen werden, insbesondere wenn eine Heil- und Hilfsmittelverordnung vorliegt oder ein Pflegegrad besteht.
  • Privatkauf: Viele Hilfsmittel sind in Sanitätshäusern oder online erhältlich. 

 

Es wird empfohlen, eine individuelle Beratung durch Fachkräfte (z. B. Sanitätshäuser oder Pflegeberatung) in Anspruch zu nehmen, um die beste Lösung für die jeweilige Situation zu finden.