Türsensoren für Demenzkranke, oft als Teil von
AAL-Systemen
(Ambient Assisted Living) eingesetzt, erhöhen die Sicherheit, indem sie unbemerktes Verlassen von Wohnung oder Zimmer (Weglaufschutz) durch Alarmierung (akustisch oder via App)
verhindern. Diese Systeme nutzen meist Magnetkontakte, Bewegungsmelder (PIR) oder smarte Klinkenüberwachung, die speziell auf nächtliche Aktivitäten oder unerlaubtes Öffnen reagieren. Sie bieten
durch Echtzeit-Benachrichtigung Entlastung für Pflegende.
Funktionen und Arten von Demenz-Türsensoren:
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Magnetkontakte/Türwächter: Erkennen das Öffnen
der Tür (oft nur wenige Millimeter) oder die Betätigung der Türklinke.
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Intelligente Bewegungsmelder (PIR):
Unterscheiden, ob eine Person den Raum verlässt, und können Alarme zeitverzögert auslösen (z. B. 15 Sekunden Zeit zum Passieren).
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Smarte Sensoren: Diese können in bestehende
Hausnotrufsysteme integriert werden.
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Weglaufschutz-Systeme: Bieten oft die Option,
Alarme zeitlich zu steuern (z. B. nachts aktiv).
Vorteile und Details:
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Sicherheit: Verhindert Weglaufen und
Umherirren.
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Diskretheit: Die Systeme stören den Alltag
nicht.
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Reichweite: Systeme haben oft eine hohe
Funkreichweite (bis zu 200m).
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Zuverlässigkeit: Batteriebetriebene Systeme
funktionieren auch bei Stromausfall.
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Zusatzfunktionen: Kombination mit GPS-Trackern
zur Ortung ist möglich.
Kosten:
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Komplettsysteme kosten typischerweise zwischen 200 € und 500 €.
Die Installation solcher Systeme ermöglicht es, Pflegebedürftige zu schützen, ohne deren Bewegungsfreiheit komplett einzuschränken, und entlastet pflegende Angehörige.